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# PowerOn Plattform -- Sicherheit und Compliance
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**Stand:** Februar 2026
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**Zielgruppe:** Entscheidungsträger, Einkauf, Rechtsabteilung, Datenschutzbeauftragte
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**Klassifizierung:** Kundeninformation
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## 1. Management Summary
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PowerOn ist eine **Multi-Mandanten-KI-Plattform für Unternehmen**, die es Organisationen ermöglicht, KI-gestützte Geschäftsprozesse sicher, datenschutzkonform und mandantengetrennt zu betreiben. Die Plattform richtet sich an mittlere bis grosse Unternehmen in datenschutzsensiblen Branchen wie Finanzwesen, Treuhand, Immobilien und Beratung.
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Dieses Dokument beschreibt die in PowerOn implementierten Sicherheits- und Datenschutzmassnahmen, ordnet diese gängigen Standards zu und benennt transparent bestehende Einschränkungen.
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**Kernaussagen:**
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- **DSGVO-Betroffenenrechte** (Auskunft, Löschung, Datenübertragbarkeit, Berichtigung) sind als Self-Service-Funktionen direkt in der Plattform implementiert.
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- **Vollständige Mandantentrennung:** Daten eines Mandanten sind unter keinen Umständen für andere Mandanten einsehbar oder zugänglich.
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- **Rollenbasierte Zugriffskontrolle (RBAC):** Jeder Datenzugriff wird gegen ein mehrstufiges Berechtigungssystem geprüft -- konfigurierbar pro Mandant und Funktionsmodul.
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- **Verschlüsselung:** Sensible Konfigurationsdaten sind nach Industriestandard verschlüsselt, sämtliche Kommunikation erfolgt über verschlüsselte Verbindungen.
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- **Audit-Trail:** Alle sicherheitsrelevanten Aktionen werden lückenlos protokolliert und stehen für Compliance-Nachweise zur Verfügung.
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- **Transparenz bei KI-Nutzung:** Die Plattform dokumentiert offen, welche Daten an KI-Dienste übermittelt werden, und bietet Konfigurationsoptionen für höchste Datenschutzanforderungen.
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## 2. DSGVO-Konformität
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PowerOn implementiert die zentralen Betroffenenrechte der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO/GDPR) direkt als Plattformfunktionen. Im Folgenden wird für jeden relevanten Artikel beschrieben, was implementiert ist und wo Einschränkungen bestehen.
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### 2.1 Auskunftsrecht (Art. 15 DSGVO)
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Nutzer können über eine Self-Service-Funktion sämtliche über sie gespeicherten Daten exportieren:
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- Persönliche Profildaten (Name, E-Mail, Spracheinstellungen)
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- Mandatszugehörigkeiten und zugewiesene Rollen
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- Zugriffsrechte auf Funktionsmodule
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- Erstellte und eingelöste Einladungen
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- Zeitpunkte der Kontoerstellung und letzten Anmeldung
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Der Export umfasst alle auf Plattformebene gespeicherten Daten. Feature-spezifische Daten (z.B. Chat-Verläufe, Treuhandpositionen) können über die jeweiligen Funktionsmodule eingesehen werden.
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**Status: Implementiert.**
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### 2.2 Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO)
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Nutzer können ihr Konto und alle zugehörigen Daten eigenständig und unwiderruflich löschen. Dabei gilt:
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- Das System durchsucht automatisch alle Datenbanken (Plattform, Verwaltung, Chat, alle Funktionsmodule) nach Einträgen, die dem Nutzer zugeordnet sind.
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- Nutzerbezogene Daten werden vollständig gelöscht.
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- Audit-Logs werden anonymisiert statt gelöscht -- dies gewährleistet die Einhaltung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten bei gleichzeitiger Wahrung der Betroffenenrechte.
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- Die Löschung erfordert eine explizite Bestätigung durch den Nutzer.
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- Systemadministratoren sind von der Selbstlöschung ausgenommen (Vier-Augen-Prinzip).
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**Status: Implementiert.**
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### 2.3 Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
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Nutzerdaten können in einem maschinenlesbaren, standardisierten Format (JSON-LD nach schema.org) exportiert werden. Dieses Format ermöglicht die Übertragung der Daten an einen anderen Dienstleister.
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**Status: Implementiert.**
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### 2.4 Berichtigungsrecht (Art. 16 DSGVO)
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Nutzer können ihre Profildaten (Name, E-Mail, Spracheinstellungen) jederzeit selbst korrigieren.
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**Status: Implementiert.**
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### 2.5 Transparenz und Informationspflicht
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Die Plattform stellt Nutzern aktiv Informationen über die Datenverarbeitung bereit:
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- Welche Daten erhoben werden
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- Zu welchem Zweck die Verarbeitung erfolgt
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- Auf welcher Rechtsgrundlage die Verarbeitung basiert
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- Welche Aufbewahrungsfristen gelten
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- Welche Betroffenenrechte bestehen und wie sie ausgeübt werden können
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**Status: Implementiert.**
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### 2.6 Bekannte Einschränkungen
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Die folgenden Punkte sind transparent zu benennen:
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- **Consent-Management:** Die Plattform verfügt derzeit über kein granulares Einwilligungsmanagement mit individuellen Zustimmungs-Toggles. Die Einwilligung zur Datenverarbeitung erfolgt über die Nutzungsbedingungen und, bei Drittanbieter-Authentifizierung (Microsoft, Google), über die jeweiligen OAuth-Einwilligungsflüsse.
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- **Datenschutz-Kontaktadresse:** Die Kontaktadresse für Datenschutzanfragen ist pro Deployment konfigurierbar und muss vom jeweiligen Betreiber hinterlegt werden.
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## 3. Mandantenmodell und Datenisolation
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### 3.1 Grundprinzip
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PowerOn ist als Multi-Mandanten-Plattform konzipiert. Jede Organisation, Abteilung oder jeder Kunde wird als eigenständiger **Mandant** abgebildet. Das zentrale Sicherheitsversprechen:
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> **Daten eines Mandanten sind unter keinen Umständen für Nutzer anderer Mandanten sichtbar oder zugänglich.**
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### 3.2 Wie die Trennung funktioniert
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- **Zugehörigkeitsprüfung bei jedem Zugriff:** Bevor ein Nutzer auf Mandantendaten zugreifen kann, prüft die Plattform, ob eine aktive Mitgliedschaft des Nutzers in diesem Mandanten besteht. Ohne nachgewiesene Mitgliedschaft wird der Zugriff verweigert.
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- **Kein mandantenübergreifender Datenfluss:** Datenbankabfragen werden automatisch auf den Mandantenkontext gefiltert. Es gibt keinen Mechanismus, der Daten mandantenübergreifend zusammenführt oder exponiert.
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- **Feature-Isolation:** Innerhalb eines Mandanten werden Funktionsmodule (z.B. Chatbot, Treuhand, Immobilien) zusätzlich isoliert. Nutzer benötigen für jedes Funktionsmodul eine explizite Zugriffsberechtigung.
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### 3.3 Mehrfachmandanten
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Nutzer können gleichzeitig in mehreren Mandanten arbeiten -- ein häufiges Szenario bei Beratern, Treuhändern oder Dienstleistern mit mehreren Kunden. Die Plattform stellt sicher:
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- Der Mandantenkontext wird pro Anfrage bestimmt, nicht pro Sitzung. Ein Wechsel zwischen Mandanten ist jederzeit möglich, ohne dass Daten vermischt werden.
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- Es findet keine Übertragung von Daten, Berechtigungen oder Einstellungen zwischen Mandanten statt.
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### 3.4 Schutz vor Manipulation
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Auch bei technischem Wissen über die Plattformarchitektur ist ein unbefugter Zugriff auf fremde Mandantendaten nicht möglich: Die Zugehörigkeitsprüfung erfolgt serverseitig und kann nicht durch Manipulation von Anfrageparametern umgangen werden.
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## 4. Rollenbasierte Zugriffskontrolle (RBAC)
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### 4.1 Berechtigungsmodell
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PowerOn verfügt über ein feingliedriges, rollenbasiertes Berechtigungssystem. Für jede Aktion (Lesen, Erstellen, Bearbeiten, Löschen) können individuelle Berechtigungsstufen vergeben werden:
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| Berechtigungsstufe | Beschreibung |
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|---|---|
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| Kein Zugriff | Funktion ist nicht verfügbar |
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| Eigene Daten | Zugriff nur auf selbst erstellte Einträge |
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| Mandantendaten | Zugriff auf alle Daten innerhalb des eigenen Mandanten |
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| Alle Daten | Vollzugriff (typischerweise für Administratoren) |
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### 4.2 Konfigurierbarkeit
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- Rollen können **pro Mandant** und **pro Funktionsmodul** definiert und zugewiesen werden.
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- Es gibt keine fest verdrahteten Berechtigungen -- jede Organisation kann das Rollenmodell an ihre Bedürfnisse anpassen.
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- Berechtigungsänderungen werden im Audit-Trail protokolliert.
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### 4.3 Administratoren
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Systemadministratoren verfügen über erweiterte Rechte, unterliegen jedoch ebenfalls dem RBAC-System. Alle Administratoraktionen werden gesondert im Audit-Log festgehalten. Es gibt kein unkontrolliertes "Superuser"-Konto ohne Nachvollziehbarkeit.
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## 5. Verschlüsselung und Datensicherheit
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### 5.1 Verschlüsselung ruhender Daten
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Alle sensiblen Konfigurationsdaten werden verschlüsselt gespeichert:
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- **Verschlüsselungsverfahren:** AES-Verschlüsselung (Fernet)
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- **Schlüsselableitung:** PBKDF2-HMAC-SHA256 nach aktuellem Industriestandard
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- **Umfang:** Datenbankpasswörter, API-Schlüssel für KI-Dienste, OAuth-Geheimnisse, JWT-Schlüssel und alle weiteren als "SECRET" gekennzeichneten Konfigurationswerte
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Sensible Konfigurationsdaten liegen zu keinem Zeitpunkt im Klartext in der Konfiguration oder im Quellcode vor.
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### 5.2 Verschlüsselung in Übertragung
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- Sämtliche Kommunikation zwischen Client und Server erfolgt über HTTPS/TLS.
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- Verbindungen zu Drittdiensten (KI-Anbieter, Authentifizierungsdienste, E-Mail-Dienste) nutzen ebenfalls ausschliesslich verschlüsselte Verbindungen.
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- Die TLS-Konfiguration erfolgt auf Infrastruktur-Ebene (Azure / Reverse Proxy) -- dies entspricht dem Branchenstandard bei Cloud-Deployments und ermöglicht zentrale Verwaltung und Aktualisierung der Zertifikate.
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### 5.3 Zugriffskontrolle auf Verschlüsselungsschlüssel
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- Der Zugriff auf Verschlüsselungsschlüssel ist auf das Minimum beschränkt.
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- Jeder Zugriff auf Verschlüsselungsfunktionen (Entschlüsselung, Neuverschlüsselung) wird im Audit-Trail protokolliert.
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- Eine Ratenbegrenzung schützt vor automatisierten Entschlüsselungsversuchen.
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## 6. Schutzmassnahmen gegen Angriffe
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PowerOn implementiert Schutzmassnahmen gegen die gängigsten Angriffsvektoren für Webanwendungen:
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### 6.1 Cross-Site Request Forgery (CSRF)
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Alle datenverändernden Operationen (Erstellen, Ändern, Löschen) erfordern ein gültiges Sicherheitstoken. Damit wird verhindert, dass schädliche Webseiten im Namen eines eingeloggten Nutzers Aktionen auslösen können.
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### 6.2 Ratenbegrenzung (Rate Limiting)
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Jede API-Funktion ist mit individuellen Zugriffslimits versehen, die automatisierte Angriffe und Missbrauch unterbinden:
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| Funktion | Limit |
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|---|---|
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| Anmeldung | 5 Versuche pro Minute |
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| Datenexport (DSGVO) | 5 Anfragen pro Minute |
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| Kontolöschung | 1 Anfrage pro Stunde |
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| Chatbot-Nutzung | 120 Anfragen pro Minute |
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| Datei-Upload | 10 Uploads pro Minute |
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### 6.3 Eingabebereinigung
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Nutzereingaben werden bereinigt und validiert, bevor sie an KI-Modelle oder Datenbanken weitergeleitet werden. Dies schützt vor Prompt-Injection-Angriffen und anderen Manipulationsversuchen.
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### 6.4 SQL-Injection-Schutz
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- Alle Datenbankabfragen der Plattform verwenden parametrisierte Abfragen -- der Industriestandard zur Vermeidung von SQL-Injection.
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- Der Chatbot-Datenbankzugriff ist zusätzlich auf reine Leseabfragen (SELECT) beschränkt. Schreibende, ändernde oder löschende Operationen sind auf Systemebene blockiert.
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### 6.5 Cross-Origin Resource Sharing (CORS)
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Nur definierte und verifizierte Quelldomains erhalten Zugriff auf die Plattform-API. Anfragen von nicht autorisierten Quellen werden automatisch abgelehnt.
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## 7. KI-Dienste und Datenverarbeitung
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Transparenz im Umgang mit KI-Diensten ist für datenschutzbewusste Organisationen entscheidend. PowerOn legt offen, wie Daten im Kontext der KI-Nutzung verarbeitet werden.
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### 7.1 Welche Daten werden verarbeitet
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Im Rahmen der KI-gestützten Funktionen (Chatbot, Workflow-Verarbeitung, Dokumentenanalyse) können folgende Daten an KI-Dienste übermittelt werden:
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- Nutzeranfragen und -eingaben
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- Dokumentinhalte (bei Dokumentenanalyse)
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- Gesprächsverläufe (bei Chat-Funktionen)
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### 7.2 Welche KI-Anbieter werden genutzt
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PowerOn unterstützt mehrere KI-Anbieter, die je nach Bedarf und Konfiguration eingesetzt werden:
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- **OpenAI** (GPT-4o und weitere Modelle)
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- **Anthropic** (Claude-Modelle)
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- **Tavily** (Websuche)
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- **Private LLM** (lokale/eigene Modelle -- kein externer Datenabfluss)
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Die Auswahl des Anbieters ist konfigurierbar und kann an die Datenschutzanforderungen des Kunden angepasst werden.
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### 7.3 Mandantentrennung bei KI-Anfragen
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Jede KI-Anfrage erfolgt im Kontext des jeweiligen Mandanten. Es findet keine Vermischung von Daten verschiedener Mandanten in KI-Anfragen statt.
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### 7.4 Kein Training mit Kundendaten
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Bei Nutzung der Enterprise-API-Vereinbarungen der KI-Anbieter (OpenAI Enterprise API, Anthropic API) werden Kundendaten nicht für das Training der KI-Modelle verwendet. Dies ist vertraglich durch die Auftragsverarbeitungsvereinbarungen (AV-V / DPA) mit den jeweiligen Anbietern abgesichert.
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### 7.5 Optionen für höchste Datenschutzanforderungen
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Für Organisationen mit besonders hohen Datenschutzanforderungen bietet PowerOn:
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- **Datenschutz-Neutralisierer:** Optionales Modul, das personenbezogene Daten vor der Übermittlung an externe KI-Dienste entfernt oder pseudonymisiert.
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- **Private-LLM-Anbindung:** Möglichkeit, ein eigenes, lokal betriebenes Sprachmodell zu nutzen. In diesem Fall verlassen keine Daten die eigene Infrastruktur.
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### 7.6 Bekannte Einschränkung
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Die automatische Erkennung und Filterung personenbezogener Daten (PII) vor dem Versand an externe KI-Dienste ist **nicht standardmässig aktiviert**. Organisationen, die mit besonders sensiblen personenbezogenen Daten arbeiten, sollten den Datenschutz-Neutralisierer nutzen oder den Private-LLM-Connector einsetzen.
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## 8. Audit-Trail und Nachvollziehbarkeit
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### 8.1 Was wird protokolliert
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Sämtliche sicherheitsrelevanten Aktionen werden automatisch und lückenlos in einem Audit-Log erfasst:
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| Kategorie | Beispiele |
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|---|---|
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| Zugriff | Anmeldungen, fehlgeschlagene Anmeldeversuche, Abmeldungen |
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| Sicherheit | Administratoraktionen, SysAdmin-Zugriffe, Sicherheitsereignisse |
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| Datenschutz (DSGVO) | Datenexporte, Kontolöschungen, Portabilitätsanfragen |
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| Berechtigungen | Rollenzuweisungen, Berechtigungsänderungen |
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| Verschlüsselung | Zugriffe auf Verschlüsselungsfunktionen |
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| Datenoperationen | Zugriffe auf sensible Geschäftsdaten |
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### 8.2 Aufbewahrung und Bereinigung
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- **Standard-Aufbewahrungsdauer:** 365 Tage (konfigurierbar)
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- **Automatische Bereinigung:** Veraltete Einträge werden durch einen täglichen Prozess entfernt -- dies stellt sicher, dass Audit-Daten nicht unbefristet aufbewahrt werden (DSGVO-Konformität).
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- **Anonymisierung:** Bei der Löschung eines Nutzerkontos werden zugehörige Audit-Einträge anonymisiert statt gelöscht. Die Nachvollziehbarkeit sicherheitsrelevanter Ereignisse bleibt gewahrt, ohne dass Rückschlüsse auf die gelöschte Person möglich sind.
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### 8.3 Nutzung für Compliance-Nachweise
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Die Audit-Daten können als Nachweis für interne und externe Audits herangezogen werden. Sie dokumentieren, wer wann welche sicherheitsrelevante Aktion durchgeführt hat, und unterstützen damit die Anforderungen an die Rechenschaftspflicht nach Art. 5 Abs. 2 DSGVO.
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## 9. Einordnung in gängige Standards
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PowerOn orientiert sich an anerkannten Standards und Rahmenwerken. Die folgende Einordnung beschreibt transparent, welche Anforderungen die Plattform bereits abdeckt und wo Ergänzungen erforderlich sind.
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### 9.1 DSGVO / GDPR
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| Anforderung | Status | Bemerkung |
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|---|---|---|
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| Betroffenenrechte (Art. 15--17, 20) | Implementiert | Auskunft, Löschung, Portabilität, Berichtigung als Self-Service |
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| Rechenschaftspflicht (Art. 5 Abs. 2) | Implementiert | Lückenloser Audit-Trail |
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| Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten (Art. 30) | Unterstützt | Audit-Log liefert die Datenbasis; das formale Verzeichnis muss vom Betreiber geführt werden |
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| Technische und organisatorische Massnahmen (Art. 32) | Implementiert | Verschlüsselung, Zugriffskontrolle, Mandantentrennung, Eingabevalidierung |
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| Einwilligungsmanagement (Art. 7) | Teilweise | Über Nutzungsbedingungen und OAuth; kein granulares Consent-Tool |
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### 9.2 Schweizer Datenschutzgesetz (nDSG / revDSG)
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Die Anforderungen des revidierten Schweizer Datenschutzgesetzes sind mit den DSGVO-Massnahmen kompatibel. Insbesondere:
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- Informationspflicht bei Datenerhebung: Transparenzfunktion implementiert
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- Recht auf Datenherausgabe und -löschung: Self-Service-Funktionen vorhanden
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- Pflicht zu angemessenen technischen Massnahmen: Verschlüsselung, RBAC, Mandantentrennung
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### 9.3 OWASP Top 10
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Die Plattform adressiert die häufigsten Web-Sicherheitsrisiken gemäss OWASP:
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| OWASP-Risiko | Massnahme in PowerOn |
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|---|---|
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| Broken Access Control | Rollenbasierte Zugriffskontrolle, Mandantenprüfung bei jedem Zugriff |
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| Cryptographic Failures | AES-Verschlüsselung, PBKDF2-Schlüsselableitung, HTTPS/TLS |
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| Injection | Parametrisierte Datenbankabfragen, Eingabebereinigung, SQL-Leseeinschränkung |
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| Security Misconfiguration | CORS-Einschränkungen, Rate Limiting, CSRF-Schutz |
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| Identification and Authentication Failures | JWT-basierte Authentifizierung, Token-Widerruf, Ratenbegrenzung bei Anmeldung |
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Es besteht **keine formale OWASP-Zertifizierung**. Die Massnahmen basieren auf den OWASP-Empfehlungen und sind als präventive Sicherheitsmassnahmen implementiert.
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### 9.4 ISO 27001 / BSI IT-Grundschutz
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Die implementierten technischen und organisatorischen Massnahmen (Zugriffskontrolle, Verschlüsselung, Audit-Logging, Eingabevalidierung, Mandantentrennung) bilden eine **solide Grundlage** für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) nach ISO 27001 oder BSI IT-Grundschutz.
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Es besteht **keine formale Zertifizierung**. Die vorhandene Infrastruktur ermöglicht es jedoch, eine Zertifizierung auf dieser Basis gezielt anzustreben.
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## 10. Authentifizierung und Identitätsmanagement
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### 10.1 Anmeldemethoden
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PowerOn unterstützt mehrere Authentifizierungsverfahren:
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- **Lokale Anmeldung:** Benutzername und Passwort mit JWT-basierter Sitzungsverwaltung
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- **Microsoft-Anmeldung (Azure AD / Entra ID):** Single Sign-On über bestehende Microsoft-Konten
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- **Google-Anmeldung:** Single Sign-On über Google Workspace
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### 10.2 Sitzungssicherheit
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- Authentifizierungstoken werden in sicheren, HTTP-only Cookies gespeichert (nicht im Browser-Speicher zugänglich)
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- Tokens haben eine konfigurierbare Gültigkeitsdauer
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- Token-Widerruf ist jederzeit möglich (z.B. bei Verdacht auf Kompromittierung)
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- Bei lokaler Anmeldung wird die Gültigkeit des Tokens zusätzlich gegen die Datenbank geprüft
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### 10.3 Automatische Token-Erneuerung
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Authentifizierungstoken werden automatisch erneuert, bevor sie ablaufen. Dies gewährleistet eine unterbrechungsfreie Nutzung bei gleichzeitiger Begrenzung der Token-Gültigkeitsdauer.
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## 11. Offene Punkte und Empfehlungen
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Transparenz schafft Vertrauen. Die folgenden Punkte sind offen benannt, damit Kunden und Betreiber informierte Entscheidungen treffen können.
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| Thema | Status | Empfehlung |
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|---|---|---|
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| Granulares Consent-Management | Nicht vorhanden | Falls regulatorisch erforderlich, als separates Modul ergänzen |
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| PII-Filterung vor KI-Versand | Nicht standardmässig aktiv | Datenschutz-Neutralisierer aktivieren oder Private LLM einsetzen |
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| Security-Header (CSP, HSTS) | Auf Infrastruktur-Ebene | Konfiguration auf Reverse-Proxy-Ebene dokumentieren und prüfen |
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| Datenschutz-Kontaktadresse | Platzhalter | Pro Deployment mit tatsächlicher DSB-Kontaktadresse konfigurieren |
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| Formale Zertifizierungen | Keine vorhanden | ISO 27001 / BSI auf Basis der vorhandenen Massnahmen anstrebbar |
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## 12. Zusammenfassung
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PowerOn vereint Enterprise-KI-Funktionalität mit einem umfassenden Sicherheits- und Datenschutzkonzept. Die Plattform bietet:
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- **DSGVO-konforme Betroffenenrechte** als Self-Service-Funktionen
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- **Vollständige Mandantentrennung** mit serverseitiger Zugehörigkeitsprüfung
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- **Feingliedriges Berechtigungssystem** mit individuell konfigurierbaren Rollen
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- **Verschlüsselung nach Industriestandard** für ruhende und übertragene Daten
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- **Lückenlosen Audit-Trail** für Compliance-Nachweise
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- **Transparente KI-Datenverarbeitung** mit Optionen für höchste Datenschutzanforderungen
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Gleichzeitig werden bestehende Einschränkungen offen kommuniziert und Empfehlungen für ergänzende Massnahmen gegeben. Diese Kombination aus implementierter Sicherheit und transparenter Kommunikation bildet die Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.
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*Dieses Dokument basiert auf einer Analyse der PowerOn-Plattform (Stand Februar 2026). Alle beschriebenen Massnahmen sind in der Plattform implementiert und wurden anhand der Codebasis verifiziert. Angaben ohne Gewähr -- für verbindliche Zusicherungen gelten die jeweiligen Vertragsvereinbarungen.*
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